Wissenswertes & Meinungen

Wofür eigentlich versichern?

Versicherungen sind ein „notwendiges Übel“. Niemand will eine Versicherung abschließen. Doch ohne Versicherung würde Vieles einfach nicht funktionieren.

Sich zu versichern schützt vor kleinen und großen finanziellen Folgen bis hin zum sozialen Abstieg. Aber nicht nur sich selbst, sondern auch Andere.

So würde wohl niemand auf die Idee kommen, ohne eine entsprechende Versicherung Auto zu fahren, ohne Krankenversicherung leben zu wollen oder eben ohne die Sicherheit anderen einen Schaden ersetzen zu können, den man diesen versehentlich zufügt.

Heute ist daher nahezu jeder Bereich des Lebens von Versicherungen durchdrungen. Angefangen von den staatlichen Systemen der Sozialversicherung, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, Erwerbsminderungs- und Altersrente, Berufsgenossenschaften und anderen gesetzlichen Unfallversicherungsträgern. Über die Pflichtversicherung der Kraftfahrzeughaftpflicht und allen privaten, sinnvollen Versicherungslösungen bis hin zu weniger sinnvollen Angeboten. Wobei man sich über Sinn und Unsinn einer Versicherung wahrlich sehr oft streiten kann. Ein Betroffener wird letztlich jede Versicherung für sinnvoll betrachten. Ein Beitragszahler hingegen wird die Sinnhaftigkeit einer Versicherung eher kritischer hinterfragen.

Was Deutsche für ihre Versicherungen bezahlen sehen Sie hier

Was ist eigentlich „Versicherung“?

Eine Versicherung ist letztlich ein Kollektiv nach dem Motto „Einer für Alle und Alle für Einen“. Dabei stehen viele mit Ihren Beiträgen für den Einzelnen ein, der einen Schaden alleine nicht tragen könnte.

Die ersten Formen dieser Kollektive entstanden bereits bei den alten ägyptischen Karawanen. Damals gaben mehrere Eigentümer einer Karawane jeweils eines ihrer Kamele an einen anderen ab, dessen Karawane z. Bsp. in einem Sandsturm verschollen war, um seine Existenz zu sichern.

In den europäischen Ländern entwickelte sich etwas Ähnliches in der Landwirtschaft. Bauern halfen sich gegenseitig bei der Ernte aus, wenn einer der Bauern dies selbst nicht erledigen konnte oder dessen Ernte verdorben war.

Später wurden diese kollektiven Gegenleistungen durch Rücklagen, die heutigen Versicherungsbeiträge ersetzt. Und damit sich niemand zu Unrecht bereichert, wurde das berühmte „Kleingedruckte“ eingeführt. Also die Regeln wann und weshalb jemand Geld aus dem Kollektiv, der heutigen Versichertengemeinschaft, erhalten sollte.

Leider ist dieser Ursprungsgedanke in den Köpfen der Versicherungsvorstände und vor Allem der Aktionäre heute so nicht mehr gegenwärtig! Das einstmalige auf Gegenseitigkeit beruhende Abkommen zum Schutz des Einzelnen und der Verteilung von Risiken auf die Schultern einer großen Gemeinschaft, ist heute mehr und mehr einem System von kurzfristigen, auf Gewinn ausgerichteten Vereinbarungen gewichen. Diese erwecken daher mehr den Anschein einer Wette, als den einer kollektiven Vorsorge. Passiert nichts, hat die Versicherungsgesellschaft mit ihrer Wette, der Versicherung, ein Geschäft gemacht, also gewonnen. Passiert etwas, hat die Versicherungsgesellschaft dagegen verloren.

Und leider genau so wird heute eine Kundenverbindung betrachtet und letztlich bewertet. Nicht selten werden langjährige Kundenverbindungen nur deshalb gekündigt, weil die betreffende Versicherungsgesellschaft aus diesen keinen ausreichenden Gewinn mehr erwartet!

BVK - Bundesverband Deutscher VersicherungsKaufleute oder Blenden, Verraten, Kassieren?

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. ist „Berufsvertretung und Interessenverband der selbständigen Versicherungs- und Bausparkaufleute in Deutschland“. 

„Der Verband fördert die Interessen seiner Mitglieder und nimmt ihre beruflichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Belange wahr. Grundlage der Mitgliedschaft im BVK ist auch die Anerkennung der ethischen Leitlinien und des Berufsbilds des Verbandes.“ So unter anderem zu lesen auf der eigenen Homepage des BVK. 

An der aktuellen Diskussion zur Umsetzung der IDD wird deutlich, was mir schon vor geraumer Zeit bewusst geworden war. Der BVK ist in Wahrheit ein „verlängerter Arm der Versicherer mit Ausschließlichkeitsvertrieb“! In logischer Konsequenz verweigert Herr Michael Heinz, seines Zeichens BVK-Präsident, denn auch seine Zustimmung zum Vorschlag der wichtigsten Vermittlerverbände, „gemeinsame Positionen zu formulieren und gebündelt an Politiker weiterzugeben“. (Ausschnitt aus procontra-online: http://www.procontra-online.de/artikel/date/2017/05/zankapfel-idd-wer-vertritt-die-makler-wuerdig/

Herr Heinz möchte es ja nicht mit seiner besten Klientel verscherzen. Schließlich sind rund 40.000 der ca. 52.500 Mitglieder nur „Organ-Mitglieder“, also über die Vertretervereinigungen zahlreicher Versicherer Mitglied des BVK. Von Versicherern also, die ihre Produkte über einen Ausschließlichkeitsvertrieb unter die Leute bringen. 

Und was tut der BVK nun für diese Ausschließlichkeitsvermittler; abgesehen davon, dass man zur IDD nicht mit den anderen Vermittlerverbänden zusammenarbeiten will? 

Meine Erfahrungen sind: NICHTS! Der BVK tut für die Ausschließlichkeitsvermittler und deren Kunden NICHTS. Also auch nicht für den Verbraucherschutz. Von Mitglieder-Rabatt-Vereinbarungen, teuren Fortbildungsmaßnahmen und gewissen „gefahrlosen Beiträgen und Statements“ abgesehen vielleicht. 

Schon vor Jahren hatte ich den BVK dazu aufgefordert, sich z. Bsp. der Frage anzunehmen, wie es sein kann, dass ein und derselbe Versicherer für die Kunden der AO-Vermittler ganz andere Deckungskonzepte und Konditionen anbietet, als für den Kunden eines Maklers. 

Wie kann es sein, dass z. Bsp. die WWK ihre Produkte zu erheblich verbesserten Bedingungen den Kunden der 1:1 Assekuranzservice AG, einer 100%igen Makler-Tochter der WWK, anbietet, als den eigenen Kunden der AO-Vermittler? Und das um bis zu 70% niedrigeren Beiträgen!? 

Wie kann es sein, – sorry – konnte es sein, dass die Generali Versicherung AG mir in meiner Zeit als deren AO-Vermittler noch erklärte, dass motorgetriebene Flugmodelle, wegen angeblichen behördlichen Vorschriften, generell im Rahmen einer Privathaftpflicht nicht versichert werden könnten, während dies die DOMCURA, einer der zahlreichen Assekuradeure in Deutschland, sehr wohl konnte. Und zwar mit der Generali als Risikoträger! 

An dieser Stelle könnte ich noch zahlreiche Beispiele aufzeigen, die belegen, dass hier ganze Vermittlerscharen und deren Kunden schlicht „benachteiligt“, um nicht zu sagen „verarscht“, werden. Und was kam vom BVK dazu? NICHTS! 

Allerdings sei zur „Ehrenrettung“ des BVK angeführt, dass ich das gleiche Ergebnis beim GDV, bei der VZBW, der VZBV und nicht zuletzt beim BdV, dem Bund der Versicherten, erzielte. Eben NICHTS! Im Falle des letztgenanntem „Möchtegernverbraucherschutzvereins“ hatte ich sogar Herrn Axel Kleinlein persönlich kontaktiert. 

Aus dieser bekannten aber dennoch ungeahndeten Ungleichbehandlung von Vermittlern, Kunden und Versichertenkollektiven ergibt sich ein weiterer Sachverhalt, den ich als „Unterlassungsstraftat“ des BVK und anderer „Interessenverbände“ betrachte. 

Nämlich den Sachverhalt, dass es vor dem Hintergrund der Diskussionen um Provisionen und Verbraucherschutz, um Kundenorientierung und der richtigen Beratung überhaupt, noch immer knapp 175.000 Vermittler gibt, die ausschließlich die Produkte eines Versicherers verkaufen „müssen“! Ich schreibe an dieser Stelle absichtlich „müssen“ und nicht „dürfen“. Denn vom „dürfen“ erfüllen sich in der Regel die Zielvorgaben des Versicherers nicht. 

Der Vermittler des Ausschließlichkeitsvertriebes MUSS Umsatz bringen. Er MUSS, ggf. wider besseres Wissen, Produkte verkaufen, die seinem Gegenüber, dem Kunden, oftmals gerade nicht die beste Lösung zu dessen Absicherungsbedarf darstellen. Weder im Preis noch im Leistungsumfang. Dem Kunden andere Lösungen zu empfehlen, gar solche der Konkurrenz, hätte das unmittelbare Ende seiner Tätigkeit als AO-Vermittler zur Folge. Und die Gerichte gäben dem Versicherer sogar Recht! 

Was aber hat diese Art der Kundenberatung mit Verbraucherschutz zu tun? Wie kann ein AO-Vermittler den folgenden, dem Wortlaut der IDD zu entnehmendem Grundsätzen Folge leisten? 

„Die Mitgliedsstaaten stellen sicher, dass Versicherungsvertreiber bei ihrer Versicherungsvertriebstätigkeit gegenüber ihren Kunden stets ehrlich, redlich und professionell in deren bestmöglichem Interesse handeln.“ (Kapital V, Absatz 17 (1)) 

Die Antwort auf diese Frage dürfte klar sein. Dennoch ahndet der BVK es nicht, dass der AO-Vermittler sich hier in einem steten, ausweglosen Gewissenkonflikt wiederfindet. Und spätestens wenn man weiß, dass es zahlreiche Versicherer gibt, die ihrerseits herzlich wenig von einer Selbstverpflichtung zur Ausschließlichkeit gegenüber ihren Vermittlern halten, sehr wohl aber von umgekehrten Verpflichtungen ihrer „selbständigen“ Vermittler. Und wenn man weiter berücksichtigt, dass es, wie oben bereits dargestellt, bei manchen Versichern sogar unterschiedliche „Tarif- und Bedingungslandschaften“ gibt, stellt sich schon die Frage, was der BVK eigentlich den lieben langen Tag so treibt!? 

Ach so, ja. Da gibt es ja noch die Rechtshilfe, die der BVK seinen Mitgliedern zur Verfügung stellt, sollte man einmal mit seinem Versicherer in Streit geraten. Dazu kann ich einen tollen Erfahrungsbericht beisteuern: 

Im Jahr 2012 trennte ich mich nach langjähriger Tätigkeit für die Ausschließlichkeit der Generali Versicherung AG von diesem Unternehmen und wechselte in das berufliche Dasein eines Versicherungsmaklers. Es kam, wie es kommen musste. Wir stritten uns ums liebe Geld. 

Nun kam hinzu, dass ich im Rahmen meiner Mitgliedschaft in der Vertretervereinigung der Generali, der IVHV, neben meiner Mitgliedschaft beim BVK, einen speziellen Rechtsschutz für Handelsvertreter besaß. Dies im Rahmen eines Sondertarifes der AdvoCard Rechtsschutzversicherung AG. 

Die AdvoCard gehört zum Verbund der Generali Versicherungen, und vielleicht war es daher sehr müßig, diese zu einer Deckung im Rahmen meiner Auseinandersetzung mit der Generali zu bewegen. Aber egal, ich war ja auch über den BVK abgesichert. Dachte ich zumindest! 

Zunächst zeigte sich Frau Ariane Kay, Ihres Zeichens Referatsleiterin für Handelsvertreterrecht beim BVK, auch sehr entgegenkommend. Sie bemühte sich um eine außergerichtliche Einigung mit der Generali, wies jedoch von Anfang an darauf hin, dass es eine solche Einigung mit dieser Gesellschaft sicher nicht geben werde. Aber zunächst müsse eben dieser Schritt durchgeführt werden. 

In diesem Zusammenhang wurde nebenbei klar, dass Frau Kay augenscheinlich keinerlei Ahnung bezüglich dem Druck und den Restriktionen eines AO-Vermittlers hat, wenn dieser seine (Geschäftsplan-) Ziele nicht erfüllt. 

Nun, nachdem klar wurde, dass die Generali den Weg vor die Gerichte beschreiten wollte, kam für mich das böse Erwachen! Frau Kay erklärte mir, ich hätte keinen Anspruch auf weitere Rechtshilfe des BVK, da ich anderweitig einen Rechtsschutz unterhielte, der nun für das gerichtliche Verfahren aufkommen müsse. Gemeint war der oben erwähnte Rechtsschutz im Rahmen meiner Mitgliedschaft zum IVHV. Selbst mehrfaches „Bitten und Betteln“ und der Vorschlag, einfach zu „vergessen“, dass ich einen anderweitigen Rechtsschutz habe, wollte Frau Kay nicht erweichen. Diese blieb bei ihrer Ablehnung einer weiteren Rechtshilfe! 

Über ein Jahr mühte ich mich nun mit der AdvoCard ab, um von dort eine Deckungszusage zu erlangen. Klar musste ich dies selbst tun, da ja bereits die Beauftragung eines entsprechenden Anwalts zur Erlangung der Kostendeckung ein erhebliches Kostenrisiko bedeutet hätte. Doch nun kommt die Überraschung! 

Aus einer reinen Laune heraus fasste ich den Schluss, meine ehemaligen Kollegen bei der Generali davor zu warnen, neben einer BVK-Mitgliedschaft auch noch dem Rechtsschutz über die IVHV, was jedem Vermittler dort natürlich nahegelegt wurde, beizutreten. In diesem Zusammenhang griff ich auch den IVHV selbst an und monierte, dass man es versäumte, darauf hinzuweisen, dass der Rechtsschutz des IVHV zum Verlust der Rechtshilfe durch den BVK zur Folge hätte. Damit hatte ich jedoch eine Lawine der Entrüstung losgetreten! 

Im Rahmen einer kurzen aber heftigen Auseinandersetzung mit den damaligen Führungspersonen des IVHV, die mir sogar mit rechtlichen Maßnahmen drohten, wurde mir alsbald klar, dass mir der BVK, resp. Frau Kay, seit einem Jahr einen ausgemachten Käse verzapfte und mir die Rechtshilfe des BVK in unzulässiger Weise verweigerte! Tatsächlich stand es mir nämlich frei zu entscheiden, welchen Rechtsschutz ich in Anspruch nehmen würde. 

Und wenn Sie nun glauben, der BVK hätte sich hierfür jemals in gebührender Art und Weise bei mir entschuldigt, muss ich Sie leider enttäuschen. Nicht nur, dass ich außer viel BLABLA um ein angebliches „Missverständnis in der Kommunikation“ nichts zu hören bekam, befinde ich mich mittlerweile erneut in einer Auseinandersetzung mit dem BVK um die Erlangung einer Rechtshilfe! 

Dieses Mal habe ich mich gleich an Herrn Dr. Wolfgang Eichele gewandt, seines Zeichens Rechtsanwalt und zugleich Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BVK. Es dürfte nachvollziehbar sein, weshalb ich mich nicht erneut an Frau Ariane Kay gewandt habe. 

Parallel zur Auseinandersetzung mit der Generali Versicherung AG fand ich mich in einer Auseinandersetzung mit der 1:1 Assekuranzservice AG wieder. Dort hatte ich ein kurzes Gastspiel, in dem ich auch die oben erwähnten Ungleichbehandlungen der WWK kennenlernen durfte. 

Nun war es mir lange nicht in den Sinn gekommen, mit Frau Kay, resp. dem BVK auch wegen dieser Sache um Rechtshilfe zu streiten, zumal ich ja damals davon ausgehen musste, dass mir eine solche ja nicht zustünde. Weiter war es damals nicht abzusehen, dass ich mich heute mit der 1:1 AG bereits vor dem OLG auseinandersetzen muss. 

Jedenfalls verweigert mir Herr Dr. Eichele nun die Rechtshilfe, da ich diesbezüglich nicht das korrekte Vorgehen befolgt habe. Ich hätte dies vorab anzeigen müssen, um dem BVK die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung einzuräumen. Dass ich mich darum selbst erfolglos bemüht habe, interessiert den lieben Herrn Dr. Eichele indes überhaupt nicht. Er habe sich an die Regelungen zum Rechtshilfeersuchen des BVK zu halten und könne mir daher nicht (mehr) helfen… 

Welch‘ ein Hohn, angesichts der Tatsache, dass sich Frau Kay in der zuvor geschilderten Sache mit der Generali ganz offensichtlich ebenso wenig an diese Regelungen gehalten hatte! Umgekehrt scheint dies aber zwingend erforderlich. Ein Entgegenkommen oder gar eine Wiedergutmachung kommen beim BVK nicht infrage! Stattdessen wurde mir von Herrn Dr. Eichele „entgegenkommenderweise nahegelegt“ meine Mitgliedschaft zum BVK zu kündigen. Er würde mir dabei sogar den letzten Mitgliedsbeitrag erstatten. Ob das wohl so mit den Regelungen des BVK übereinstimmt? 

Meine Erkenntnis mit dem BVK ist daher die, dass man diesem weder als Interessenvertretung der Vermittlerschaft insgesamt, als auch in persönlichen Belangen sein Vertrauen entgegenbringen kann. BVK ist daher für mich in der Tat die Abkürzung für 

Blenden, Verraten, Kassieren!!! 

Vielleicht haben Sie ja ganz ähnliche Meinungen und Erfahrungen beizusteuern. In jedem Fall hoffe ich für den Versicherungsvertrieb wie für den Verbraucher auf einen guten Ausgang der zahlreichen Diskussionen und Veränderungen. Um das Vertrauen des Kunden muss dabei jeder einzelne Vermittler selbst kämpfen und sich diesem auch gerechtfertigt erweisen. Dann bin ich mir sicher, klappt’s auch ohne diese verkappten „Möchtegernverbraucherschutzvereine“ und „Möchtegerninteressenvertreter“, die letztlich nur ihre eigenen Interessen vertreten! 

Holen Sie sich Ihr Geld zurück! Ohne Risiko!!!

Verträge sind oft nicht einmal das Papier wert, auf dem diese geschrieben sind. Eine Erkenntnis, die sicher auch Ihnen schon begegnet ist.

Ob unzulässige Klauseln in Mietverträgen oder gesetzeswidrige Inhalte bei Onlinegeschäften. Bekannt sind auch die Berichte über falsche Widerrufsbelehrungen zu Privaten Lebens- und Rentenversicherungen oder ungerechtfertigt kassierte Bearbeitungsgebühren der Banken.

Wie immer kann sich aber nur der zur Wehr setzen und sein Recht erkämpfen, der sich dies auch leisten kann. Gut, wer eine Rechtsschutzversicherung besitzt. Aber auch diese deckt nicht sämtliche Fälle ab, wie z. Bsp. bei Baufinanzierungen. Gerade bei diesen geht es aber naturgemäß immer um größere Summen.

 

Neben ungültigen Finanzierungen, die leider nur noch bis zum 21.06.2016 anfechtbar waren, sind weiterhin tausende Lebens- und Rentenversicherungen anfechtbar, die in den Jahren von 1994 bis 2007 abgeschlossen wurden. Auch hier geht es um viel Geld. Und zwar um Ihr Geld!

Nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) verjähren die Fristen erst drei Jahre, nachdem der Widerspruch erklärt worden ist! (Aktenzeichen IV ZR 103/15)

Holen Sie sich also mit meiner Hilfe Ihr Recht und nicht zuletzt Ihr Geld zurück! Widerrufen Sie ungültige Lebens- bzw. Rentenversicherungen! Und das ohne jegliches Risiko!

Wie? Das verrate ich Ihnen gerne, wenn Sie mich fragen Zwinkernd

 

VORSICHT FALLE!!!

Sollten Sie ein Angebot erhalten und sich dabei nicht sicher sein, ob das alles wirklich so ist, wie man Ihnen erzählt hat, sind Informationen unter Umständen Gold wert!

Machen Sie sich über das Unternehmen oder die handelnden Personen schlau. Gibt es bereits Hinweise auf Unregelmäßigkeiten? Sind die beteiligten Personen in der Vergangenheit bereits einmal negativ aufgefallen?

Im Internet gibt es dazu zahlreiche Möglichkeiten, um z. Bsp. Erfahrungen anderer zu lesen. Eine sehr gute Plattform, die mir selbst schon große Dienste geleistet hat, ist

Diebewertung.de

Finden Sie hier negative Informationen fragen Sie bei der Person nach, die Ihnen das Angebot unterbreitet hat. Vielleicht weiß er ja selbst noch nicht einmal etwas über diese Dinge!

Erhalten Sie keine vernünftigen Antworten oder sind die Informationen die Sie finden eindeutig, dann lassen Sie besser die Finger davon! Kaufen Sie nie etwas mit einem schlechten Gefühl! Es läuft Ihnen bestimmt nichts davon und Sie können sich einige böse Überraschungen ersparen...

 

Die Gesetzliche Rente - Ihr Rentenbescheid und was davon wirklich übrig bleibt!

Was Ihre Renteninformation wert ist!

Es wäre müßig, hier einen weiteren Bericht darüber zu verfassen, dass die Gesetzlichen Renten, ob bei Erwerbsunfähigkeit, für die Hinterbliebenen oder auch im Alter, nur eine Grundabsicherung darstellen. Das dürfte zwischenzeitlich bei Allen angekommen sein.

Die Höhe der Gesetzlichen Altersrente sinkt weiter. Der Staat hat im Gegenzug geförderte Produkte eingeführt, wie die schon länger bekannte betriebliche Altersvorsorge (bAV) und die neueren Produkte der Zulagen-Rente (Riester) und der Basis-Rente (Rürup).

Im Ergebnis bleibt die Erkenntnis, es muss unbedingt privat vorgesorgt werden!

Wie hoch Ihre ungefähren gesetzlichen Ansprüche sind, kann ich Ihnen gerne anhand meines Vorsorge-Spiegels darstellen. Hier ein Muster. Senden Sie mir einfach eine Mail.

Darüber hinaus erhalten Sie in regelmäßigen Abständen eine „Renteninformation“ Ihrer gesetzlichen Rentenversicherung, der Deutsche Rentenversicherung Bund. Doch was von der dort ausgewiesenen „Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente“ wirklich übrig bleibt, ist leider nicht aufgeführt.

Hier stelle ich Ihnen eine Renteninformation zur Verfügung, mit der Sie dies berechnen können. Füllen Sie diese nach folgender Anleitung aus und seien Sie überrascht:

Anleitung

Lassen Sie uns einmal darüber sprechen, wie Sie Ihre persönliche Rentenlücke füllen Lächelnd

Die private Rentenversicherung - Ist diese noch zu empfehlen?

Meine klare Antwort lautet JA!

Die private Renten- oder Lebensversicherung ist in der klassischen Form per Gesetz dazu verpflichtet, mit den Geldern der Kunden auf lange Sicht sicher umzugehen. Aus diesem Grund dürfen nur geringe Anteile in höher verzinste aber in der Regel oft auch unsicherere Anlagen investiert werden.

Gerade vor dem Hintergrund der anhaltend niedrigen Zinsen gibt es zwischenzeitlich immer mehr Angebote fondsgebundener Varianten. Hier dürfen größere Anteile der Kundengelder in renditestärkere, damit aber oft auch entsprechend riskantere Anlagen investiert werden. Der Kunde bekommt für das höhere Risiko (hoffentlich) auch eine höhere Rendite.

Grundsätzlich handelt es sich bei einer privaten Rentenversicherung um die Verbindung eines langfristigen Sparvorganges mit einem bei anderen Anlagen nicht vorhandenen Versicherungsschutz. So wird z. Bsp. das Risiko der Langlebigkeit versichert. Wenn also jemand 100 Jahre alt wird und das Kapital aus anderen Anlagen bereits lange verbraucht ist, fließt aus der Rentenversicherung noch immer die monatliche Rente. Insofern ist bei einem Vergleich der Renditen auch die Rendite in der Renten-Bezugsphase mit einzubeziehen! Daneben sollten auch gewisse steuerliche Vorteile dieser Form des Vermögensaufbaus nicht außer Acht gelassen werden.

Es gibt natürlich rentablere Anlageformen. Abgesehen von Immobilien sind diese aber in der Regel auf erheblich kürzere Laufzeiten kalkuliert. Unter anderem eben auch, weil diese Formen die höheren Renditen nicht auf längere Zeiträume garantieren können. Der Anleger ist also dazu genötigt, in immer wiederkehrenden Abständen eine neue Anlageentscheidung zu treffen. Dies erscheint zwar flexibler, birgt aber auch das Risiko einer zwischenzeitlichen Fehlentscheidung. Hinzu kommt auch oft das fehlende Durchhaltevermögen, und am Ende ist von der angestrebten Altersvorsorge, egal in welcher Form, womöglich gar nichts mehr übrig.

Es ist davon auszugehen, dass sich im Verlaufe der nächsten 20, 30 oder gar 40 Jahre die Kapitalmarkt-Zinsen wieder nach oben bewegen werden. Das mag noch ein paar Jahre dauern, aber auch die klassische, private Lebensversicherung bot noch vor wenigen Jahren Renditen von 6 und 7%!

Nicht zu vergessen ist, dass man mit nur wenigen Maßnahmen die Rendite einer privaten Rentenversicherung beeinflussen kann. So wirkt sich schon die Vereinbarung einer abgekürzten Beitragszahlung positiv auf die Rendite aus. Ebenso kann diese Form im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) eingesetzt werden. Auch die vielgescholtenen Varianten der Riester- oder Rürup-Förderung kann für viele interessant sein und die Rendite stark verbessern. Und nicht zuletzt kann für den Fall der Fälle die Beitragszahlung durch den Einschluss der Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit ganz auf die Versicherung abgewälzt und damit der Vermögensaufbau gesichert werden!

Und mal ehrlich: Es geht darum, die immer niedriger werdende Gesetzliche Rente aufzubessern! Es verwundert doch sehr, dass über diese nicht ständig in der Form gescholten wird, wie über die privaten Alternativen. Ob Riester oder Rürup und seit kurzem auch die bAV. Alles soll schlecht sein, ein Abschluss nicht lohnen!? Dabei wurden und werden von der Gesetzlichen Rentenversicherung Milliarden für ander Zwecke verschleudert.

Die Bürger sind dazu gezwungen, privat vorzusorgen. Die Private Rentenversicherung ist ein Ersatz für die unzureichende Gesetzliche Rente, nicht mehr und nicht weniger. Mit allen Vor- aber eben auch Nachteilen. Mit anderen Anlageformen, ob Banksparplänen, Fondssparplänen, Beteiligungen oder was auch immer, ist die Private Rentenversicherung schlicht nicht zu vergleichen. Es geht um das Auskommen im Alter und nicht um kurzfristige Renditen!

Apropos Rendite: Warum ist es den Versicherern eigentlich nicht möglich, bei den angeblich immer mit Gewinn abschneidenden fondsgebunden Tarifen, nicht, wie bei der klassischen Variante, einen Garantiezins - seit dem 01.01.2015 nur noch 1,25% - zu gewähren?! Also offensichtlich trauen die Versicherer Ihren eigenen "Beispielrechnungen" wohl selbst nicht über den Weg!?

Kurzum: Die private Rentenversicherung ist nicht tot! Es kommt eben auf die richtige Wahl und Gestaltung an!

Betriebliche Altersorsorge (bAV) und Berufsunfähigkeitsrente (BU) gehören nicht zusammen!

Warum?!

Leistungen aus einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) sind einkommensteuer- und krankenversicherungspflichtig. Hierzu zählen auch Renten aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die im Rahmen einer bAV abgeschlossen wurde! Das ist nur ein Grund, weshalb ich den Einschluss der BU-Rente im Rahmen einer bAV ablehne.

Viel gewichtiger sind jedoch meine persönlichen Erfahrungen im Schadenfall! Denn in der Praxis geht einer Berufsunfähigkeit eine Krankheit bzw. Arbeitsunfähigkeit voraus.

Zunächst erfolgt dabei die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Nach 6 Wochen leistet die Krankenkasse das Krankengeld. Bereits zu diesem Zeitpunkt endet die Lohnfortzahlung. Zugleich endet auch die Beitragszahlung zur bAV, und damit auch zur ggf. eingeschlossenen BU-Rentenversicherung!

Aus dem Krankengeld ist der Beitrag zur bAV kaum selbst zu bestreiten, sodass die BU zwangsweise unterbrochen wird. Kommt es nun in der Folge zur Feststellung einer Berufsunfähigkeit kann es zu Leistungsschwierigkeiten kommen. Denn nicht immer ist der Eintritt der Berufsunfähigkeit auf den Tag des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit festzulegen. Sollte es erst im Rahmen der Behandlung, z. Bsp. durch eine missglückte OP, zum Eintritt der BU kommen, bestünde zu diesem Zeitpunkt kein Versicherungsschutz mehr. Ebensowenig, wenn in der Zeit der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigekit ein weiterer Schaden eintritt!

Problematisch ist die BU-Rente im Rahmen einer bAV auch bei einem Arbeitgeberwechsel. Die bestehende Versorgung ist nicht mehr portabel. Zumindest nicht ohne die enthaltene BU-Rentenversicherung zu verlieren, die der Versicherer des neuen Arbeitgebers nicht ohne erneute Gesundheitsprüfung übernimmt. Im Ernstfall ist aufgrund zwischenzeitlich eingetretener Erkrankungen überhaupt keine BU-Rentenversicherung mehr zu bekommen!

Daher gilt:

Die BU-Rente ist als private Vorsorge außerhalb der bAV zu führen. In die bAV selbst gehört die Versicherung der Beitragsfreistellung im Falle der Berufsunfähigkeit, aber nur diese.

Prüfen Sie Ihre betriebliche Altersvorsorge (bAV)! Nehmen Sie per Mail Kontakt zu mir auf. Gerne besprechen wir passende Alternativen!

Ich freue mich auf Ihre Anfrage Lächelnd

Garantien, die keine sind!

Was sind Garantien in der klassischen Privaten Lebens- und Rentenversicherung wert?

Zum 01.01.2017 wurden die Garantiezinsen dieser Produkte für Neuabschlüsse erneut gesenkt. Diese betragen seither nur noch 0,9%. Im Vergleich zu vielen anderen Zins-Angeboten klingt das immer noch gut. Doch was kommt davon tatsächlich beim Kunden an, wie hoch ist also die reine Beitragsrendite?

So entwickelten sich die Garantie-Zinsen der klassischen Privaten Lebens- und Rentenversicherung:

Entwicklung des Garantiezinses

Nach einem Bericht vom 05.02.2015 auf Finanztip.de hat die Ratingagentur Assekurata für eine Rentenversicherung mit 25 Jahren Anspardauer bei 54 Lebensversicherern ausgerechnet, welche effektive Beitragsrendite sich nach Kosten ergibt: Im Durchschnitt bleiben von den vermeintlichen 1,25% nur 0,42%. Die meisten Versicherer fallen dabei in eine Spanne zwischen 0,2 und 0,6%. Während ein Versicherer sogar einen negativen Wert lieferte, also nicht einmal die eingezahlten Beiträge garantiert, schafften nur zwei Versicherer Werte von mehr als 1,0%.

Zu diesem Garantie-Zins kommen natürlich noch sogenannte Überschussbeteiligungen und ggf. auch ein Schlussbonus. Und im Verlaufe der nächsten 20, 30 oder 40 Jahre wird es am Zinsmarkt auch mal wieder besser aussehen. Aktuell fällt es aber eher schwer, von solchen Überschüssen zu träumen. Besonders wenn man sich anschaut, wie es um bereits bestehende Verträge, selbst bei großen, namhaften Versicherern bestellt ist.

Diese müssen nämlich immer mehr für den Garantie-Zins der Altverträge zurücklegen, um ihre Versprechungen der Vergangenheit zu erfüllen. Dies ist die sogenannte Zinszusatzreserve. Und wenn man die aktuelle durchschnittliche Verzinsung der Branche von gerade einmal 3,15% den Verträgen gegenüberstellt, die so manch Versicherer mit einem Garantie-Zins von 3,25%, 3,50% oder gar 4% im Bestand hält, wird das Problem schnell klar.

Die Welt - Gefahr für deutsche Lebensversicherer

Das könnte also für einige Versicherer noch ganz schön schwierig werden. Und dabei ausgerechnet für die, die schon lange und in der Vergangenheit erfolgreich am Markt operieren. Denn gerade diese haben vermehrt Policen mit hohen Garantie-Versprechen im Bestand.

Die Versprechen der Vergangenheit

Und plötzlich sind die Garantien nichts mehr wert! Denn…

Die Welt - Kann die Garantie gekürzt werden?

Hier der Paragraph 89 des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG)

Da stellt sich dann doch die Frage, ob man auf Garantien, die im Ernstfall keine sind, nicht gleich ganz verzichten kann?

Alternativen gibt es zuhauf. Von Policen mit lediglich einer Beitragserstattungsgarantie, bei Riester z. Bsp. sogar gesetzlich vorgeschrieben, bis hin zu solchen, die nicht einmal mehr das garantieren. Dafür werden aber höhere Renditen in Aussicht gestellt. Wofür man sich letztlich entscheidet, ist einem selbst überlassen. Ob diese Entscheidung indes richtig war, weiß man leider immer erst zum Schluss.

In jedem Fall gehört trotz Allem zur Privaten Altersvorsorge nach wie vor auch die Private Rentenversicherung. Weshalb? Das erfahren Sie unter dem Menü-Punkt "Die Private Rentenversicherung - Ist diese noch zu empfehlen?".

Diese sollte allerdings unbedingt einem finanzstarken Versicherer und/oder einem, der evtl. ohne "Altlasten" am Markt operiert, anvertraut werden. 

Sicherheit? Was ist sicher?

Was ist heute noch sicher?

Bankguthaben, Staatsanleihen, Bausparverträge, Rentenversicherungen, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilien?

Spätestens seit der Finanzkrise wissen wir, dass im Grunde überhaupt nichts sicher ist! Bankguthaben sind nur bis zu gewissen Grenzen geschützt. Die Politik hat nahezu unbemerkt eingeführt, dass die Gläubiger der Banken mit ihrem Vermögen haften. Die Gläubiger wiederum sind die Bankkunden, also Sie!

Daneben dürfen auch Versicherungen ihre Garantieversprechen und Auszahlungen aussetzen, wenn dem Unternehmen Insolvenz droht (siehe § 89 VAG). Dies gilt auch für Bausparkassen. Sicher ist also gar nichts (mehr)!

Grundsätzlich gilt die Devise: "Je höher der Zins, desto höher das Risiko!" Der Wunsch nach Sicherheit, guter Rendite und ständige Verfügbarkeit ist nicht realisierbar. So sind Aktien sehr chancenreich und gut verfügbar, aber eben auch mit den höchsten Risiken verbunden. Rohstoffe und Edelmetalle unterliegen ebenso unvorhersehbaren Schwankungen des Marktes. Immobilien gelten als sicher, sind aber nicht für jeden zu haben und natürlich auch nicht kurzfristig verfügbar.

Bei der Suche nach alternativen Formen des Vermögensaufbaus, neben den klassischen Produkten der Lebensversicherung, habe ich mit größter Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen nach möglichst sicheren Anlagen gesucht.

Die hier auf meiner Homepage aufgezeigten Formen erscheinen mir allesamt sicher und seriös. Über diese ist im WWW nichts Negatives zu finden. Die Personen, die ich persönlich kennenlernen durfte, machen einen vertrauenswürdigen Eindruck.

Dass ich, und damit auch Sie, hier dennoch evtl. Opfer eines betrügerischen Geschäftsmodells sein könnten, dieses Risiko kann natürlich auch ich nicht völlig ausschließen. Wenn Sie derartige Zweifel hegen, kann ich Ihnen daher nur empfehlen, nicht zu investieren!

Für das Modell "Friendship Finance" stehe indes ich persönlich gerade! Und natürlich versichere ich Ihnen, dass ich Sie nicht betrügen werde!

Ihre Entscheidung hängt immer von Ihrem eigenen Gefühl und Vertrauen ab.

Berufsunfähigkeitsversicherung - Ihre persönliche Vollkasko!

Nach der Privathaftpflicht, auch nach Meinung des Verbraucherschutzes, die wohl wichtigste Versicherung überhaupt!

Die Arbeitskraft ist die Grundlage jeglicher Zukunftsplanung. Ob Miete, Lebensunterhalt, Familie, Urlaub, Auto, Vermögen oder das Eigenheim. Ohne Arbeitseinkommen sind diese Dinge nicht realisierbar. Auch die beste Altersvorsorge kostet Geld, das erarbeitet werden muss.

Ein Mensch mit einem monatlichen Netto-Lohn von 1.500 € verdient im Laufe eines Berufslebens mit 45 Jahren mehr als 800.000 €! Niemand käme auf den Gedanken, ein Haus mit einem Wert von 800.000 € oder auch „nur“ 350.000 € nicht zu versichern. Nahezu jeder möchte das neue Auto Vollkasko versichern. Es könnte ja jederzeit etwas passieren.

Doch wie sieht es mit Ihrer persönlichen Vollkasko aus?! Hierzu eine sehr schöne Infografik

Wenn Sie aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit dauerhaft nicht mehr arbeiten können, bekommen Sie eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Doch wie der Name schon erkennen lässt, wird hier nicht geprüft, ob Sie Ihren letzten Beruf noch ausüben können. Statt dessen wird geprüft, ob Sie überhaupt noch irgendetwas arbeiten können!

Erst nach der grundsätzlichen Wartezeit von 60 Monaten und weiteren Voraussetzungen haben Sie überhaupt Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Können Sie nun aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit nicht mehr irgendeine Tätigkeit wenigstens 3 Stunden pro Tag ausüben, haben Sie Anspruch auf die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Diese beträgt ca. 1/3 des bisherigen Brutto-Lohnes bzw. ca. 44 % des bisherigen Netto-Lohnes!

Können Sie 3 – 6 Stunden pro Tag irgendeiner Tätigkeit nachgehen, bekommen Sie davon sogar nur die Hälfte.

Wie sieht es dann finanziell bei Ihnen aus?!

Hier können Sie sich ein Muster meines Vorsorge-Spiegels anschauen. Gerne erstelle ich Ihnen Ihren individuellen Vorsorge-Spiegel.

Private Vorsorge ist also unverzichtbar!

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sollte mindestens eine monatliche Rente in Höhe von 50% Ihres bisherigen Netto-Lohnes, mindestens aber 1.000 € absichern. Eine Rente auf dem Niveau von Hartz IV wird Ihnen nämlich nur wenig nützen!

Außerdem sollte die Rente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum Eintritt in die gesetzliche oder den Beginn einer privaten Altersrente vereinbart werden. Denn was nützt es Ihnen, wenn die Berufsunfähigkeitsrente bereits 5 oder gar 10 Jahre vorher endet? Oder wenn Sie gerade dann, wenn das Risiko einer Berufsunfähigkeit am höchsten ist, nämlich in den letzten Jahren Ihres Berufslebens, gar nicht mehr versichert sind?

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto günstiger! Der Beitrag zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung richtet sich, neben der Höhe der versicherten Rente, nach dem Eintrittsalter und dem Beruf. Und natürlich ist man in jungen Jahren in der Regel gesünder. Denn bei Vorerkrankungen kann eine solche Versicherung sehr teuer werden, nur mit Leistungsbeschränkungen oder gar überhaupt nicht mehr möglich sein!

Es gibt natürlich Berufe, für die es auch bei bester Gesundheit keine finanzierbare Absicherung gibt. Hier gibt es mittlerweile aber interessante Alternativen.

Weitere Informationen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie hier nachlesen.

Gerne berate ich Sie zu diesem wichtigen Thema und mögliche Alternativen einmal völlig unverbindlich und von Versicherungsgesellschaften unabhängig Zwinkernd

Pflegeversicherung - Brauche ich eine solche Versicherung?

Jede und jeder Krankenversicherte in Deutschland entrichtet Beiträge in die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung. Doch wie sehen die Leistungen dieser gesetzlichen Versicherung aus?

Hier können Sie sich eine Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit downloaden. Der maximale Anspruch aus der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung beträgt, von Härtefällen abgesehen, 1.612 €.

Die Kosten für eine vollstationäre Pflege schwanken je nach Bundesland stark zwischen 2.500 € und 4.000 €. Im Durchschnitt betragen diese also ca. 3.250 €. Wenn Sie aus der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung 1.612 € erhalten, fehlen Ihnen Monat für Monat 1.638 €!

Selbst wenn Sie eine gesetzliche und/oder private Rente von 1.000 € erhalten, fehlen immer noch 638 €, die finanziert werden müssen. Hierfür kommt zunächst das Sozialamt auf. Das heißt, der Pflegebedürftige braucht sich zunächst über diese Kosten keine Gedanken zu machen. Allerdings wird das Sozialamt schauen, ob der Pflegebedürftige über Vermögen verfügt oder Angehörige hat, die zum Unterhalt herangezogen werden können!

Wollen Sie also Ihr Vermögen oder Ihre Angehörigen vor Unterhaltszahlungen schützen, müssen Sie privat vorsorgen. Ebenso kann eine private Pflegeversicherung Sinn machen, wenn Sie z. Bsp. eine Pflege in den eigenen vier Wänden finanzieren oder in einem besseren Pflegeheim untergebracht werden wollen.

Ob Ihre Angehörigen evtl. zum Unterhalt verpflichtet sind und dieses Thema daher auch für diese interessant sein könnte, können Sie hier berechnen.

Aber: Wenn Sie über kein Vermögen verfügen, keine zum Unterhalt zu verpflichtenden Angehörigen haben und/oder schlicht mit der gesetzlichen Pflegeversorgung zufrieden sind, wäre der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung eher zum Vorteil des Sozialamtes! Und manches Mal kann eine vorübergehende Unterhaltspflicht von Angehörigen günstiger sein als der Beitrag für eine private Pflegeversicherung!

Im Ergebnis ist der Abschluss einer Pflegeversicherung kein Muss für jedermann. Ob Sie sich mit diesem Thema befassen sollten, können wir gerne gemeinsam ermitteln. Ich freue mich auf Ihre Anfrage Lächelnd

Hier eine interessante Broschüre zum Thema, wenn auch von der Allianz Zwinkernd

Und hier eine interessante Info-Grafik zum Thema

Unterhaltspflicht im Pflegefall - Wie Sie diese reduzieren können!

Unter dem Menüpunkt „Pflegeversicherung – Brauche ich eine solche Versicherung?“  wurde bereits erläutert, unter welchen Voraussetzungen eine Private Pflegeversicherung sinnvoll sein könnte. Und dies ist besonders dann der Fall, wenn Kinder zum Unterhalt für ihre pflegebedürftigen Eltern herangezogen werden können.

Interessant zu lesen ist hier der Artikel „Unterhalt von Kindern für Eltern“ vom 30.03.2015 auf finanztip.de. Und auf elternunterhalt.org können Sie Ihre eventuelle Unterhaltspflicht einmal selbst berechnen.

Bei der Ermittlung der Höhe der Unterhaltspflicht ist ein sogenanntes Schonvermögen zu berücksichtigen. Interessant ist hierbei, dass dieses Schonvermögen auch für die eigene Zukunftsvorsorge gilt.

Das heißt, Sie können durch die Investition in Ihre eigene Altersvorsorge das sogenannte Schonvermögen erhöhen und zugleich die Höhe Ihres möglichen Unterhaltes verringern!

Besonders eignen sich die Produkte der Riester- und Basis-Rente, die diese an sich schon als nicht pfändbar oder beleihbar gelten.

Bei richtiger Planung kann die Investition in die eigene Zukunftsvorsorge günstiger und ggf. insgesamt sinnvoller sein, als für die Eltern eine Pflegeversicherung zu finanzieren oder eben Unterhalt zu leisten!

Zusätzliche Informationen erhalten Sie hier 

Lassen Sie uns zusammen Ihre Situation einmal näher beleuchten Lächelnd

Inflation - Das Falscheste ist, nichts zu tun!

Der Sparer befindet sich in einem Dilemma. Einerseits muss privat vorgesorgt werden oder es ist einfach der Wunsch, sein Erspartes zu vermehren. Andererseits sind die Zinsen derzeit so niedrig wie lange nicht mehr. Und ein Ende scheint nicht in Sicht.

Zusätzlich sind Zinserträge auch noch steuerpflichtig, sobald diese gewisse Grenzen überschreiten. Viele sind daher der Meinung, ihr Geld lieber gleich unter dem Kopfkissen zu sparen.

Allerdings bleibt dabei die größte Gefahr für das Ersparte unberücksichtigt; die Inflation!

Statistisch beträgt diese aktuell (August 2014) für das Jahr 2014 angeblich 1,08%. Tatsächlich dürfte diese aber eher bei 2,5% liegen. Und es ist mit einer Steigerung zu rechnen, da niedrige Zinsen und eine hohe Inflation für die schuldengebeutelten Staaten wichtige Faktoren sind, um ihre Schulden abzubauen. Leider ist dies schlecht für den Sparer! Wirtschaftlich geht es aktuell hoch verschuldeten Staaten wie den USA tendenziell tatsächlich besser als "sparsamen" Staaten.

Wer Schulden aus Konsum, das Auto oder auch das Eigenheim hat, für den ist die beste Kapitalanlage die Tilgung dieser Schulden. Denn in der Regel sind die Zinsen für diese Kredite höher als die aktuellen Sparzinsen. Nur wenn diese über den Kreditzinsen liegen, macht ein Sparen trotz Kredit eventuell Sinn. Das wird bis auf wenige Ausnahmen jedoch kaum der Fall sein.

Als Versicherungsmakler liegt es in meiner Natur, dass ich trotz aktuellem Niedrigzinsniveau ein Verfechter der klassischen oder auch fondsgebundenen Privaten Rentenversicherung bin. Zum Einen handelt es sich hierbei um langfristige Anlagen und es steht zu erwarten, dass die Zinsen im Verlauf der nächsten 20, 30 oder gar 40 Jahre auch wieder höher sein werden. Zum Anderen liegt die Rendite einer Privaten Rentenversicherung zum Großteil in der Rentenbezugsphase. Denn welches Produkt bietet sonst eine lebenslange Rentengarantie mit den steuerlichen Vorteilen einer Privaten Rentenversicherung. Daneben sollte die Betriebliche Altersvorsorge (bAV), aber auch die Basis-Rente (Rürup) und die vielgescholtene Zulagen-Rente (Riester) nicht vergessen werden. Letztere können durchaus interessant sein, wenn man's richtig macht!

Trotzdem fragt der Kunde nach Alternativen. Diese gibt es zuhauf und für jeden Geschmack.

Sparen bei Kredit oder warum die Banken so reich sind!

Stellen Sie sich einmal Folgendes vor:

Ihre Bank bietet Ihnen für 100.000 € einen jährlichen Zins von 5,00%, garantiert! Das klingt doch schon mal nicht schlecht, oder?

"Ich habe aber leider gerade keine 100.000 €", werden Sie jetzt vielleicht sagen. "Kein Problem", sagt da Ihre Bank, "Wir finanzieren Ihnen 100.000 € für einen Superzins von 6,00%, dann können Sie unser Angebot wahrnehmen!"

Was würden Sie dazu sagen? Würden Sie das Angebot annehmen? Oder würden Sie sich vielleicht doch "etwas veräppelt" fühlen?

Natürlich kann es kein Geschäft für Sie sein, auf der einen Seite 5,00% Zinsen zu bekommen, um dafür auf der anderen Seite 6,00% Zinsen zu bezahlen. Für die Bank aber sehr wohl. Und genau deshalb werden derartige Geschäfte täglich zuhauf getätigt!

Wurde Ihnen von Ihrer Bank noch nie der Abschluss eines Sparvertrages, vielleicht auch eines Bausparvertrages oder gar einer Rentenversicherung empfohlen, während Sie gleichzeitig bei dieser oder auch einer anderen Bank eine Finanzierung, vielleicht für's Auto, die Wohnungseinrichtung oder gar das Eigenheim, abbezahlten? Tja, dann wurde Ihnen genau ein solch "seltsames" Geschäft angeboten.

"Sparen bei Kredit" nennen das die Banken dann gerne!

Statt dessen sollte Ihr erstes Interesse immer sein, evtl. Kredite schnellstmöglich abzubezahlen. Denn keine Anlage ist sicherer, als die Tilgung von Schulden und die damit verbundene Ersparnis von Kreditzinsen. Vor Allem dann, wenn diese Zinsen auch noch höher sind, als die Zinsen, die man Ihnen für's Sparen gewährt!

 

Flugmodelle in der Privathaftpflichtversicherung

In sehr vielen Privathaftpflichtversicherungen sind "motorbetriebene" Flugmodelle NICHT versichert!!!

Was sich im ersten Moment als eher unwichtig anhören mag, kann im Ernstfall die Existenz gefährden! Denn mit dem Begriff „motorbetrieben“ sind auch die Flugmodelle gemeint, die gemeinhin als „Spielzeug“ betrachtet, aber eben mit einem Elektro-"motorbetrieben" werden. Diese sind im Spielwarengeschäft als auch im Supermarkt bereits ab unter 20 € zu kaufen und daher in nahezu jedem Kinderzimmer zu finden.

Stellen Sie sich nun vor, Ihr Kind oder gar Sie selbst verletzen mit diesem „Spielzeug“ einen Anderen; Ihr Kind vielleicht einen Schulkameraden, dem der „Flieger“ ins Gesicht kracht und Verletzungen an den Augen herbeiführt. Oder der „Hubschrauber“ kracht beim Spiel im Hof auf die Straße und löst so einen Unfall aus. Und nun sagt Ihre Privathaftpflichtversicherung: „Tut uns leid, aber das ist nicht versichert!“

Meine Recherchen ergaben, dass es Versicherungsgesellschaften gibt, die behaupten, dies sei wegen behördlicher Auflagen nicht versicherbar. Gleichzeitig aber versichert solche Gesellschaften diese „Modellflieger“ dann doch; aber nicht für die Kunden des Versicherungsvertreters sondern nur für Kunden eines Versicherungsmaklers, und dass in der Regel sogar zu niedrigeren Beiträgen! Hier dazu ein Beispiel.

Lassen Sie sich also nicht „verunsichern“. Es gibt für diese Flugmodelle, auch nicht für motorbetriebene, die sich außerhalb des kontrollierten Luftraums bewegen KEINE behördlichen Versicherungspflichten! 

Hierzu folgende schriftliche Äußerung des Regierungspräsidiums Freiburg:

Sehr geehrter Herr Speiser,
wie telefonisch schon erläutert, ist eine luftrechtliche Erlaubnis für den Aufstieg  von Flugmodellen mit Elektroantrieb und unter 5 kg zum Zweck der Freizeitgestaltung/Sport nicht erforderlich, sofern der Aufstiegsort >1,5 Kilometer von einem Flugplatz entfernt ist und nicht in den kontrollierten Luftraum (ab einer Höhe von 300 m über Grund) eingeflogen wird.
Es besteht keine Versicherungspflicht für diese Flugmodelle bei nicht gewerblicher Nutzung.
Allerdings haftet der Betreiber für alle Schäden, die durch den Betrieb entstehen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Kern

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung 6 - Landespolizeidirektion -
Referat 62 (Polizeirecht und Verkehr)
Sachgebiet Luftfahrt
Bissierstraße 7
79114 Freiburg
Telefon: 0761/208-4701
E-Mail: mathias.kern@rpf.bwl.de


Versichert Sie Ihre Versicherung hier also nicht richtig, sollten Sie sich nach einer anderen Lösung umschauen oder uns hierzu beauftragen! Denn leider sehen hier bislang auch das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (Bafin) und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) keinen Handlungsbedarf, wie ich ggf. schriftlich belegen kann.

Anders zu bewerten sind sicherlich die immer mehr aufkommenden Kopter! Aber auch hierfür gibt es natürlich Lösungen :-)

Mein Blog - Spannende Welt - Ihre Meinung interessiert mich!

Auf meinem Blog äußere ich meine Gedanken und Meinungen zu Themen wie Gerechtigkeit und anderen Fragen der Menschheit. Nicht immer alles so ernst gemeint, aber durchaus als Aufforderung zum Gedankenaustausch zu verstehen Zwinkernd

Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Ihr Feedback und natürlich alle Fragen, die Sie mir auch immer stellen mögen!